Visualisierung Neu-Büderichs

Neu-Büderich 1822

Der Baumeister Otto von Gloeden hat seine Arbeit vollendet: der Bau Neu-Büderichs gilt vorerst als abgeschlossen. Die Bürger haben wieder ein Dach über den Kopf, können Gottesdienste besuchen, ihre Kinder zur Schule schicken.

Noch stehen einige Nothütten. Jenseits der Chaussee nach Wesel steht noch die Ziegelei. Mit ihrer Hilfe wurden die Ziegel gebrannt. Ganz unscheinbar, aber erkennbar existiert zwischen der Kath. Schule und der Kirche St. Peter noch die Notkirche. Sie wird erst 1825 abgerissen.

An eine Entwässerung ist noch nicht zu denken. Die bekommen die Büdericher erst 20 Jahre später. Ihr Frischwasser holen sie sich aus 16 "Straßenpumpen".

1843 ist die Ziegelei verschwunden. Der Ort hat gerade die lang ersehnte Entwässerung erhalten. Die Büdericher müssen nun nicht mehr im Schlamm durch die Straßen waten.

An der Weseler Straße eröffnet Hotel und Restauration "Zum Deutschen Kaiser". Einige weitere Wohnhäuser sind entstanden.

Der Marktplatz ist jetzt mit Bäumen bepflanzt. Gegenüber der Kirche St. Peter hat Familie Heicks die "Restauration Heicks" eröffnet. Heute kennt jeder Büdericher sie als "Gasthof van Gelder".

1866 wird das Marienhospital eingeweiht. Auf den Leerflächen sind weitere Bürgerhäuser entstanden. Auch im Umland wurde gebaut.